Alleinerziehende Mamas ❤️

Veröffentlicht am 30. März 2025 um 10:33

Vor ein paar Jahren –

ich hatte gerade meinen Sohn im Kindergarten abgegeben –

da sah ich eine Mutter. Fröhlich. Verspielt. Lächelnd.

Sie hüpfte mit ihrem Kleinen durchs Tor, machte Faxen, küsste ihn auf die Stirn.

 

Und dann – kaum war er drin –

setzte sie sich draußen auf den Boden.

Mitten auf dem Gehweg.

Und fing an zu weinen.

 

So lautlos, dass es wehtat hinzusehen.

 

Eine andere Frau kam zu ihr, hockte sich hin, fragte leise:

„Was ist los? Kann ich dir helfen?“

 

Und sie antwortete:

„Ich bin alleinerziehend. Und ich bin einfach… müde. So müde. Ich weiß nicht mehr, wie lange ich das noch schaffe. Ich mach alles allein.“

 

Und ich stand nur da.

Mit meinem Coffee-to-go und meinem ganzen „Ich hab’s eilig“-Alltag.

Und in diesem Moment war alles still. Weil ich wusste:

Diese Frau trägt eine Welt. Und niemand sieht’s.

 

Weißt du, wie oft sie nichts gegessen hat,

damit das Kind satt wird?

 

Wie oft sie dieselben ausgeleierten Klamotten getragen hat,

damit ihre Tochter sich schön fühlen kann?

 

Wie oft hat sie sich klein gemacht,

nur um alles am Laufen zu halten?

 

Wie viele Gespräche hat sie früh enden lassen,

wie viele Herzen nie geöffnet,

wie viele Chancen auf Liebe einfach vorbeiziehen lassen –

nicht, weil sie nicht fühlen konnte,

sondern weil sie wusste:

„Mein Kind geht vor.“

 

Wie viele Abende allein verbracht,

wie oft Nähe weggeschoben,

weil kein Risiko größer war

als das, ihr Kind zu verletzen.

 

Wie oft sie mit Fieber zur Arbeit ist,

mit Tränen in den Augen und Angst im Nacken,

weil eine Krankmeldung bedeuten könnte: kein Geld. Kein Zuhause.

 

Und wie oft hast du dir gewünscht,

einmal… nur einmal… dass dich jemand fragt:

„Geht’s dir eigentlich gut?“

 

Und…

wie viele Male sie sich ein Lächeln ins Gesicht gezwungen hat,

eine fröhliche Stimme aus dem Nichts gezaubert hat,

ein Clown war – damit ihr Kind nicht merkt,

dass Mama gerade innerlich zusammenbricht?

 

Wie viele dieser glücklichen Masken hat sie wohl getragen?

Tag für Tag. Jahr für Jahr.

Nur damit das kleine Herz zu Hause nicht denkt, dass etwas nicht stimmt.

Weil sie weiß: Wenn sie fällt – fällt alles.

 

Sie sagen: „Alleinerziehende haben so viel Gepäck.“

 

Ja. Stimmt.

Aber nicht das Gepäck, das dich belastet –

sondern das, was dich formt.

 

Erinnerungen, die wehtun.

Verantwortung, die keiner mitträgt.

Liebe, die doppelt so groß sein muss –

weil da niemand ist, der die Hälfte übernimmt.

 

Du hast gelernt, allein einzuschlafen.

Allein Entscheidungen zu treffen.

Allein stark zu sein.

 

Aber tief in dir…

wärst du manchmal einfach gern nur: gehalten.

 

Und die Männer, die gehen?

 

Die, die Kinder zeugen, aber Vatersein für verhandelbar halten?

„Es hat mit der Mutter nicht geklappt“ – sagen sie.

Als wär das eine Ausrede.

Als wär das Kind ein Nebenschauplatz.

 

Nein.

Du hast nicht nur eine Beziehung beendet.

Du hast Verantwortung verweigert.

Und das ist nicht Pech. Das ist Charakter.

 

An dich, die das hier liest:

Die sich oft fragt, ob sie genug ist.

Ob sie stark genug ist.

Ob sie das alles noch lange aushält.

 

Du bist mehr als genug.

 

Du bist die, die bleibt.

Die, die trägt.

Die, die liebt, auch wenn sie leer ist.

 

Dein Kind wird mal sagen:

„Meine Mama hat das alles allein gemacht. Und sie hat nie aufgegeben.“

 

Vielleicht nicht heute.

Vielleicht nicht morgen.

Aber irgendwann wirst du durchatmen können.

Wirst hinschauen und sehen:

Du hast ein Wunder erschaffen.

 

Und bis dahin?

 

Ich seh dich.

Auch hinter der Maske.

Auch wenn du draußen auf dem Gehweg sitzt und weinst,

während alle anderen weiterhetzen.

 

Ich seh dich.

Und ich verneige mich vor dir.

 

Du bist keine Schwäche.

Du bist der Beweis, dass Liebe bleibt, auch wenn alle anderen gehen.

Und dein Kind?

Wird mal sagen:

„Meine Mama hat das allein gemacht. Und sie hat’s geschafft.“

 

Alleinerziehende Mamas?

Ihr seid keine Ersatzteile.

Ihr seid nicht "zurückgeblieben".

Ihr seid Vorbilder. Felsen. Superheldinnen ohne Umhang, aber mit Rückenschmerzen.

 

Ihr habt euch selbst vergessen, damit jemand anderes sich geliebt fühlen kann.

Ihr habt eure Träume auf Pause gedrückt, um einem kleinen Menschen Zukunft zu schenken.

Und während andere jammern, dass sie müde sind – seid ihr es seit Jahren. Still. Ohne Show.

 

Und trotzdem.

Trotzdem seid ihr da.

Gebt Liebe.

Macht weiter.

Mit offenen Armen.

Und manchmal auch mit leerem Konto.

 

Aber nie mit leerem Herzen.

 

…das betrifft nicht nur Alleinerzieherinnen.

Auch Alleinerzieher.

Auch Mamas in Beziehungen.

Auch Väter, die bleiben – und oft übersehen werden.

Es betrifft Eltern.

Menschen, die lieben,

und deshalb verzichten.

Denn manchmal heißt Elternsein:

sich selbst hintanstellen,

Herzen schützen,

und leise stark sein –

für ein anderes Leben,

das man mehr liebt als sich selbst.

 

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Joe Turan

– Life Coach

– Tantra- & Kuscheltherapeut

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