
Es gibt eine neue Pandemie, über die kaum jemand spricht.
Still. Unsichtbar.
Verknüpft mit Scham, Tabu, Selbstzweifeln und stiller Wut.
Die Pandemie heißt: sexlose Ehe.
Und sie betrifft mehr Menschen, als du denkst.
Diese Pandemie beginnt nicht mit Fieber.
Sondern mit einem stummen Nein.
Ein Nein zu Berührung.
Ein Nein zu Sex.
Ein Nein zu Nähe.
Man hört es seit Jahren:
„Sie will nie.“
„Seit die Kinder da sind… ist Flaute.“
„Frauen verlieren das Interesse.“
Aber jetzt passiert etwas anderes.
Immer mehr Frauen kommen in die Sexualberatung –
nicht, weil sie keine Lust mehr haben.
Sondern weil er nicht mehr will.
Und dieses Nein kommt immer öfter – von Männern.
Nicht aus Wut.
Nicht aus Desinteresse an der Frau als Mensch.
Sondern aus irgendwas, das sie selbst oft nicht erklären können.
Aber was, wenn du willst –
und er nicht mehr?
Kein Sex. Kein Streicheln. Kein Küssen. Kein Interesse.
Und du sitzt da.
Und fragst dich:
Was hab ich falsch gemacht?
Nicht einmal mehr ein Ausweichen.
Sondern einfach: gar nichts.
Sexlose Ehe – was ist das eigentlich?
Es ist nicht:
– wenn beide wenig Lust haben
– wenn ihr gerade eine schwierige Phase durchmacht
– wenn Nähe auf andere Weise da ist
Es ist:
– wenn einer Nähe will
– und der andere über lange Zeit konsequent verweigert
– egal, wie oft man es anspricht
– egal, wie sehr man sich bemüht
– egal, wie viel Verständnis man zeigt
Es ist nicht das Fehlen von Sex –
es ist das Fehlen von gegenseitiger sexueller Verbindung.
Warum passiert das?
Weil Menschen keine Maschinen sind.
Und weil Sexualität das Erste ist, was leidet, wenn etwas im Inneren nicht stimmt.
Mögliche Gründe:
– Hormonelle Dysbalancen (Testosteronmangel, niedriger Östrogenspiegel)
Sexuelle Lust ist keine Willensfrage.
Testosteron, Östrogen, Dopamin, Oxytocin – das alles spielt eine Rolle.
– Weniger sexuelles Verlangen
– Kaum Erregung
– Schwierigkeiten beim Orgasmus
– Kein körperlicher Wunsch nach Nähe – auch wenn emotional Liebe da ist
Und das betrifft Männer wie Frauen.
– Stress, Depressionen, emotionale Erschöpfung
– Unerkannte sexuelle Orientierung
– Körperbild-Themen und Scham
– Medikamentennebenwirkungen
– Langjährige Verletzungen, die nie ausgesprochen wurden
– Unterschiedliche Vorstellungen von Nähe
– Verlust des erotischen Blicks auf den Partner
– Lustverlust durch ungelöste Paardynamiken
Oft beginnt es schleichend.
Dann wird geschwiegen.
Dann resigniert.
Dann: Stillstand.
Was macht das mit Frauen?
Du funktionierst.
Bist loyal.
Verstehst ihn.
Willst nichts kaputt machen.
Aber innerlich… zerfällst du.
Was passiert dann in dir?
Es beginnt oft harmlos.
Verständnis.
Geduld.
Rücksicht.
Aber irgendwann wird es leiser in dir.
Nicht friedlich – sondern resigniert.
Du fragst dich:
– Bin ich noch schön genug?
– Hab ich zu viel gefordert?
– Ist es meine Schuld?
Du beginnst, dich zu verstecken.
Zuerst deinen Körper. Dann dein Bedürfnis.
Dann dich selbst.
Was macht das mit deinem Selbstbild?
– Unsicherheit
– Gefühl von Ablehnung
– Verlust von Selbstwert
– Frustration
– Stimmungsschwankungen
– Einsamkeit – trotz Beziehung
Denn: Sexualität ist kein Bonus.
Sie ist Teil von Verbindung.
Sie ist nicht alles – aber wenn sie komplett fehlt, ändert sich etwas.
In deinem Nervensystem. In deiner Psyche. In deinem Alltag.
Die Folgen?
– Einsamkeit
– Minderwertigkeitsgefühle
– Körperliche Unsicherheit
– Stimmungsschwankungen
– Schlafstörungen
– das Gefühl: ich bin nicht mehr gesehen – nicht mehr Frau
Manche beginnen, sich abzuschneiden vom eigenen Begehren.
Andere verlieren sich in Überfunktion.
Wieder andere verhärten innerlich.
Fast alle stellen sich irgendwann die Frage:
Ist das noch Beziehung – oder nur noch Miteinanderleben?
Was macht das mit Männern?
Auch sie leiden – selbst wenn sie es nie sagen.
Denn viele Männer, die keine Lust mehr zeigen, haben selbst keinen Zugang mehr zu ihrem Körper.
Scham. Angst vor Versagen. Ungeklärte Themen mit Nähe.
Manche spüren ihre Sexualität nicht mehr.
Andere sind überfordert von Anforderungen.
Und viele schämen sich zu Tode, weil „Männer doch immer wollen sollten.“
Konsequenzen?
– Rückzug
– Gereiztheit
– Selbstzweifel
– körperliche Folgen wie Erektionsstörungen, Libidoverlust
– psychische Themen wie Depressionen oder Angststörungen
Und: Studien zeigen, dass zu seltene Ejakulation gesundheitliche Risiken erhöht – z. B. für Prostatakrebs.
Sex ist also nicht nur emotional, sondern auch physisch relevant.
Was fehlt – neben dem Akt?
Oxytocin. Das Bindungshormon.
Es entsteht bei Umarmungen, Berührungen, Orgasmen.
Es stärkt Vertrauen. Bindung. Verbindung.
Ohne diese körperliche Nähe zerfällt oft die emotionale.
Man lebt noch zusammen.
Aber nicht mehr miteinander.
Das sogenannte "Kuschelhormon" spielt eine riesige Rolle in Beziehungen.
Es entsteht durch Berührung, durch Nähe, durch Orgasmen.
Es stärkt Bindung, Vertrauen, Verbindung.
Wenn Sex und körperliche Nähe wegfallen, fällt auch Oxytocin weg.
Was bleibt, ist ein Gefühl von Entfremdung.
Von innerer Unruhe.
Von Distanz – auch wenn man im selben Raum sitzt.
Man ist Team.
Eltern.
Partner im Alltag.
Aber keine Liebenden mehr.
Wenn du bleiben willst – aber Nähe brauchst?
- Hör auf, dich selbst dafür zu verurteilen.
Dein Wunsch nach Nähe ist gesund. Nicht egoistisch.
- Such das Gespräch – nicht um zu kämpfen, sondern um zu verstehen.
Sag, was du fühlst. Ohne Vorwurf.
„Ich vermisse Berührung.“
„Ich fühle mich abgelehnt.“
„Ich sehne mich nach Intimität – nicht nur sexuell, sondern auch emotional.“
- Frag ihn, was bei ihm los ist.
Nicht im Ton von: „Warum willst du nie?“
Sondern:
„Fühlst du dich wohl in deinem Körper?“
„Gibt es etwas, das dir fehlt – oder zu viel ist?“
„Möchtest du mit jemandem darüber sprechen?“
- Hol dir Unterstützung.
Paartherapie. Sexualtherapie. Einzelgespräche.
Nicht als Rettungsversuch – sondern als Öffnung.
- Gib euch Zeit – aber nicht endlos.
Veränderung braucht Geduld. Aber keine Ewigkeit.
Wann solltest du ernsthaft über Trennung nachdenken?
Nicht als Drohung.
Sondern als ehrliche, erwachsene Frage.
7 klare Anzeichen:
1 - Er verweigert jedes Gespräch. Kein Austausch. Kein Interesse. Keine Reflexion.
2 - Es gibt zusätzlich andere massive Beziehungsthemen. Gewalt, Abwertung, emotionale Kälte.
3 - Ihr habt komplett unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse – und keiner bewegt sich.
4 - Es kam zu Untreue – und sie wurde nicht aufgearbeitet.
5 - Die Kommunikation ist dauerhaft gestört. Kein Kontakt mehr auf emotionaler Ebene.
6 - Du verlierst dich selbst. Körperlich, emotional, psychisch.
7 - Die Verbindung ist auf allen Ebenen tot. Keine Romantik. Keine Nähe. Keine Gespräche. Keine Zukunftsperspektive.
Man kann in vielem verzichten –
aber wenn dein gesamtes Wesen abstirbt,
weil du nicht mehr spürst, dass du lebst –
dann ist es keine Liebe mehr, sondern Selbstaufgabe.
Kann eine Ehe ohne Sex überleben?
Ja.
Wenn beide damit leben können.
Wenn emotionale Nähe, Freundschaft, Zärtlichkeit trotzdem da sind.
Wenn es klar ist, dass Sexualität nicht zentral ist für euch beide.
Aber:
Wenn einer leidet –
und der andere das ignoriert –
dann ist das keine Partnerschaft.
Dann ist das ein unausgesprochenes Machtgefälle.
Wenn du Nähe brauchst –
dann sprich.
Wenn du Schmerz fühlst –
dann nimm ihn ernst.
Wenn du dich verlierst –
dann stopp.
Manchmal hilft Zeit.
Manchmal hilft Therapie.
Manchmal helfen neue Rituale.
Und manchmal hilft nur der Abschied.
Aber nie hilft das Schweigen.
Wenn du dich wiedererkennst –
fang irgendwo an.
Nicht perfekt.
Nicht laut.
Aber ehrlich.
Damit du wieder lebst –
nicht nur funktionierst.
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Joe Turan
– Life Coach
– Tantra- & Kuscheltherapeut
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