
Lieber Mann,
lass mich dir etwas erzählen. Persönlich. Direkt. Vielleicht ersparst du dir damit Jahre in Therapie.
Ich mein’s ernst.
Denn was ich dir jetzt erzähle, hat mein Leben verändert.
Und vielleicht ist es auch für dich ein Türöffner.
Ich bekomme heute oft ein ganz bestimmtes Feedback:
„Mit dir fühl ich mich sicher.“
„Du bist so ruhig, so geerdet – selbst wenn alles um dich herum brennt.“
Und ja – das stimmt.
Heute bin ich ruhig. Geerdet. Klar.
Aber so war ich nicht immer.
Ich bin aufgewachsen in einer Welt, in der ein Mann erst dann als „echter Mann“ galt, wenn er andere dominieren konnte.
In der Respekt mit Einschüchterung erkauft wurde.
In der Gewalt nicht nur akzeptiert, sondern bewundert wurde.
Ein Mann, der brüllt, Türen zuschlägt, andere zum Schweigen bringt – das galt als Stärke.
Und ich?
Ich hab’s geglaubt.
Hab mich aufgeblasen, wenn ich verletzt war.
Hab mich groß gemacht, wenn ich mich klein gefühlt hab.
Hab verbal zugeschlagen, wenn ich innerlich ohnmächtig war.
Und weißt du was?
Ich hab’s geschluckt.
Ich hab gelernt, mir Raum zu nehmen, indem ich laut wurde.
Indem ich andere unter Druck gesetzt hab, wenn ich mich selbst nicht regulieren konnte.
Doch irgendwann – nach genug zerstörten Beziehungen, inneren Kämpfen und schlaflosen Nächten –
hab ich gemerkt: Das ist keine Stärke.
Das ist eine Reaktion.
Eine Überlebensstrategie.
Ein Schutzschild, das irgendwann so schwer wurde, dass ich darunter fast verschwunden bin.
Aber das, was ich da gelebt hab, war keine Stärke.
Es war pure Unsicherheit.
Jordan Peterson sagte :
Besser ein Krieger im Garten – als ein Gärtner im Krieg.
Was heißt das?
Es heißt:
Lerne, deine Kraft zu kennen.
Lerne, mit ihr umzugehen.
Trainiere deinen Geist, deinen Körper, deine Emotionen –
nicht, um zu kämpfen,
sondern damit du es nicht musst.
Ein Mann, der seine Stärke kennt, muss sie nicht beweisen.
Er bleibt ruhig, weil er es kann.
Nicht, weil er schwach ist – sondern weil er sich selbst trägt.
Ein Gärtner im Krieg ist überfordert.
Zu sanft, zu ungeschützt, zu naiv.
Er kann nichts halten, nichts schützen, weder sich selbst noch andere.
Ein Krieger im Garten dagegen?
Der hat seine Kraft unter Kontrolle.
Der weiß, wann sie gebraucht wird – und wann nicht.
Er lebt in Frieden, aber nicht aus Hilflosigkeit, sondern aus Entscheidung.
Wie erkennst du, ob du (oder jemand anderer) noch in der alten Rolle steckt?
Ein unsicherer Mann ist laut, aggressive und Impulsive
Er kann nicht zuhören, er meidet ehrliche Gespräche und Konflikte
Er braucht ständig Bestätigung
Er wird schnell eifersüchtig und kontrollierend
Er macht dich klein, um sich selbst größer zu fühlen
Er kann keine klaren Entscheidungen treffen
Und ja – er meint es nicht böse.
Aber das macht den Schaden nicht kleiner.
Wenn du als Frau einen Mann triffst, der dich verletzt, klein macht, dir widersprüchliche Signale gibt:
Dann ist das oft kein Spiel.
Sondern ein Abwehrmechanismus.
Ein Mann, der emotional überfordert ist, wird dich entweder kontrollieren – oder verschwinden.
Und beides hat nichts mit dir zu tun.
Aber es wird dich treffen – wenn du es lässt.
Und das ist nicht deine Aufgabe.
Du kannst ihn nicht retten.
Du kannst ihn nicht heilen.
Wenn er nicht bereit ist, sich Hilfe zu holen – therapeutisch, spirituell, körperlich –
dann musst du ihn loslassen.
Für dich. Nicht aus Stolz, sondern aus Selbstachtung.
Für uns Männer gilt das Gleiche:
Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst – es ist Zeit, Verantwortung zu übernehmen.
Ich weiß, wie schwer das ist.
Ich hab Menschen verletzt, weil ich mit mir selbst nicht klargekommen bin.
Ich hab Nähe sabotiert, weil ich mich selbst nicht halten konnte.
Und ich hab darunter gelitten – mehr als ich zugeben wollte.
Heute weiß ich:
Ein Mann, der aggressiv ist, ist kein starker Mann.
Ein Mann, der ruhig bleibt, wenn’s kracht, ist gefährlich – im besten Sinne.
Das ist das, was viele nicht verstehen:
Aggression ist keine Macht.
Sie ist Angst.
Eine Tarnung. Ein Reflex.
Du kennst das aus der Tierwelt:
Die wirklich gefährlichen Tiere bleiben still.
Eine Giftschlange macht kein Theater. Sie schlägt, wenn es sein muss – gezielt.
Ein Löwe? Der brüllt nicht ständig. Der beobachtet. Der entscheidet.
Genauso ist es mit Menschen.
Die gefährlichsten Männer, die ich kennengelernt habe – im echten, nicht im filmreifen Sinne –
sind die ruhigsten im Raum.
Nicht, weil sie schwach sind.
Sondern weil sie gelernt haben, sich selbst zu regulieren.
Und dann kam die Wende.
Therapie. Körperarbeit. Schweigen. Konfrontation. Heilung.
Keine Heldenreise.
Eher eine Demontage. Stück für Stück.
Aber was ich dabei gefunden hab, war echt.
War still.
War kraftvoll.
Heute bin ich ruhig. Nicht, weil ich nichts mehr fühle.
Sondern weil ich gelernt habe, mit meinen Gefühlen zu bleiben,
ohne dass sie mich kontrollieren.
Ich bin stark, weil ich mir erlaube, verletzlich zu sein.
Ich bin klar, weil ich weiß, wie verwirrt ich sein kann.
Ich bin verbunden, weil ich gelernt hab, mich nicht mehr abzuschneiden.
Und du kannst das auch.
Wenn du bereit bist,
nicht mehr der Gärtner zu sein, der im Krieg untergeht –
sondern der Krieger, der im Garten endlich Frieden findet.
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Joe Turan
– Life Coach
– Tantra- & Kuscheltherapeut
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