
Vier erogene Zonen, vier Tore, vier Sprachen.
Alle sprechen vom heiligen Kitzler und dem G-Punkt – und das zurecht, denn sie spielen eine zentrale Rolle für weibliche Lust. In Beiträgen, Artikeln und Büchern bekommen sie viel Aufmerksamkeit. Doch dabei geraten andere erogene Zonen oft in Vergessenheit – obwohl auch sie genauso viel Achtsamkeit und Zuwendung verdienen. Genau deshalb schreibe ich heute diesen Artikel.
U-Zone, O-Zone, A-Zone, V-Zone.
Und jede hat ihre eigene Tür. Du musst sie nur finden.
U-Zone – das Tor der elektrischen Wachheit
Was sie ist:
Ein kleiner Bereich rund um die Harnröhrenöffnung – also zwischen Klitoris und Vaginaleingang. Sehr sensibel, voller Nervenenden.
So findest du sie:
Lass die Frau entspannt liegen, Beine leicht geöffnet.
Nutze etwas Gleitmittel. Dann streiche mit der Fingerspitze von der Klitoris langsam nach unten, aber noch nicht in die Vagina hinein.
Etwa auf halber Strecke berührst du die U-Zone.
Diese Zone reagiert auf Feinheit.
Ein warmer Atem. Eine kreisende Fingerspitze.
Die Zunge, die nicht will, sondern fühlt.
Und sie antwortet. Mit einem elektrischen Ziehen. Einem „Ja, aber vorsichtig“.
Wenn sie erregt ist, kann es intensiv sein – wenn nicht, zu viel.
Sie braucht dein Mitgefühl mehr als deine Technik.
Woran du merkst, dass du richtig bist:
Sie zuckt, sie prickelt. Oder sie sagt sofort „Zu viel!“.
Dann warte. Lass sie kommen – nicht du.
O-Zone – die Schwelle des Empfangens
Was sie ist:
Der äußere Rand der Vagina – die Schleimhäute direkt am Eingang.
Die Zone, die entscheidet: „Ich öffne mich“ oder „Nicht heute“.
So findest du sie:
Streichel mit dem Daumen oder Zeigefinger ganz langsam nur den Rand des Scheideneingangs – ohne einzudringen.
Spüre, ob sich die Muskulatur entspannt oder anspannt.
Du kannst auch warm ausatmen oder mit den Lippen sanft dagegen hauchen.
Wenn du hier mit Ruhe bleibst – mit der Hand, dem Mund, deinem ganzen Körper –
kann sie sich entspannen.
Und wenn sie sich entspannt, öffnet sich nicht nur der Körper.
Sondern auch der Nerv, das Herz, das Vertrauen.
Viele Frauen sehnen sich genau danach – ohne es in Worte fassen zu können.
Woran du merkst, dass du richtig bist:
Ihr Atem wird tiefer. Das Becken sinkt.
Oder: Ihr Körper hält fest. Dann bleib da – ohne zu drängen.
Diese Zone testet deine Geduld. Und deine Echtheit.
A-Zone – das vibrierende Herz der Tiefe
Was sie ist:
Ein tiefer Punkt an der vorderen Vaginalwand – etwa 7 bis 10 cm innen. Hinter dem G-Punkt, in Richtung Gebärmutterhals.
So findest du sie:
Gleitgel auf Finger. Frau liegt entspannt, z. B. in Schmetterlingsposition.
Führe den Zeigefinger in die Vagina ein – mit der Fingerkuppe nach oben (in Richtung Bauchnabel).
Schiebe langsam etwa 7–10 cm hinein.
Du spürst dort eine weiche Kurve – das ist die A-Zone.
Wie berühren:
Kreise sanft. Kein Drücken. Kein Reiben.
Nur Rhythmus und Präsenz.
Dass hier nicht nur Lust, sondern auch Tränen wohnen.
Nicht weil etwas falsch ist – sondern weil sich etwas löst.
Wenn du sie langsam berührst, mit einem geschwungenen Finger, in gleichmäßiger Bewegung, ohne Ziel –
dann kann sie sich öffnen.
Und was dann kommt, ist kein Orgasmus im klassischen Sinn.
Sondern ein Pulsieren. Ein Weiten. Eine Berührung, die den ganzen Körper erfasst.
Woran du merkst, dass du richtig bist:
Sie wird still. Oder weint. Oder atmet tief.
Die A-Zone ist keine Lustzone im klassischen Sinn – sie ist ein Raum.
V-Zone – das Tor zur Verschmelzung
Was sie ist:
Die Zone um den Gebärmutterhals – ganz tief innen, da wo Penetration manchmal „anstößt“.
Aber wenn du sie berührst mit Liebe, verändert sich alles.
So findest du sie:
Nur erreichbar mit einem langen, gewölbten Finger oder einem schlanken Toy.
Führe den Finger tief in die Vagina, bis du auf einen festen, kleinen Knubbel stößt – das ist der Gebärmutterhals.
Die V-Zone ist der Bereich drum herum – vorne, hinten, seitlich.
Wichtig: Diese Zone braucht volle Erregung.
Wenn die Frau nicht bereit ist, kann Berührung hier unangenehm oder schmerzhaft sein.
Wenn sie berührt wird mit Druck, zu schnell, zu grob, kann sie sich verschließen.
Aber wenn sie gehalten wird, gespürt, gesehen – dann geschieht etwas.
Manche Frauen erleben hier Orgasmen, die nicht zucken, sondern fließen.
Andere weinen.
Nicht aus Schmerz – sondern weil dort etwas lebt, was lange unberührt geblieben ist.
Diese Zone verlangt absolute Achtsamkeit.
Keine Show. Keine Maske.
Nur dich – und deine Stille.
Woran du merkst, dass du richtig bist:
Ihr Körper wird weich. Oder weit. Oder du hörst ein leises „Bleib genau da“.
Vier Tore – vier Wege
Jede dieser Zonen ist anders.
Die U-Zone will Achtsamkeit.
Die O-Zone will Vertrauen.
Die A-Zone will Tiefe.
Die V-Zone will Hingabe.
Und keine von ihnen lässt sich „machen“.
Du findest sie, wenn du bereit bist, zu spüren statt zu suchen.
Ladies, kanntet ihr diese Zonen?
Hast du sie schon erlebt – allein oder mit jemandem?
Wie hast du sie entdeckt?
Schreib’s in die Kommentare – ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Lasst uns drüber sprechen, was sonst oft ungesagt bleibt.
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Joe Turan
– Life Coach
– Tantra- & Kuscheltherapeut
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